Stell dir vor, du setzt dich jetzt sofort an deinen Schreibtisch…
Du öffnest deinen Laptop – und noch bevor du in die Mails gehst, stellst du dir eine einfache Frage:
„Was geht mir gerade durch den Kopf?“
Du merkst, wie es in dir rattert:
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Offene Projekte
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Rückruf beim Betriebsrat
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Elternabend
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Präsentation für den Vorstand
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Das schwierige Gespräch mit dem Teamlead
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Urlaubsplanung, Budgetplanung, Nachfolgeplanung…
Du schreibst alles auf. Und plötzlich wird klar: Das hier ist nicht „Arbeit“. Das ist ein Sturm.
Das eigentliche Problem ist nicht die Arbeit. Es ist der fehlende Überblick.
Viele HR-Leiter:innen sagen mir:
„Unsere Leute sind überlastet, obwohl sie eigentlich gerne arbeiten.“
Und dann schauen wir genauer hin.
Was fehlt?
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Voller Überblick
Wie sollen Mitarbeitende gute Entscheidungen über Prioritäten und Zeiteinsatz treffen, wenn sie keinen klaren Überblick haben:-
Was liegt privat an, was beruflich?
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Was ist dringend? Was ist wichtig?
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Was ist heute, was nächste Woche, was „irgendwann“?
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Ohne Überblick entsteht das, was ich in meinem Artikel über die Zukunft der Arbeit beschrieben habe: Wir investieren Milliarden in Tools – aber der Arbeitsalltag fühlt sich trotzdem kaputt an.
Meetings, Mails, Teams, Chat, Files – aber kein echtes System dahinter.
Zu viele Apps. Zu viele Informationen. Zu wenig Konzentration.
Fragen Sie sich als HR-Leitung einmal ehrlich:
Was fehlt Ihren Mitarbeitenden wirklich, um effizient arbeiten zu können?
Meine Beobachtung aus Seminaren und Coachings:
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Zu viele Apps – aber keine einheitliche Methode
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Zu viele Informationskanäle – aber keine klare Filterlogik
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Zu viele Medien – aber keine verlässliche „Homebase“
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Die Folge: Unsicherheit, innere Unruhe, Stress
Und dann kommt der zweite große Blocker: Konzentration.
Wir zeigen in meinen Workshops oft eine Folie mit inneren Ablenkungen:
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„Ich darf den Chef nicht vergessen zurückzurufen“
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„Ich muss noch die Feedback-Runde vorbereiten“
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„Ich muss noch… ich sollte noch… ich darf nicht vergessen…“
All diese „To-do-Gedanken“ sind im Kopf geparkt – obwohl unser Kurzzeitgedächtnis dafür nicht gemacht ist. Das Gehirn ist fantastisch beim Denken. Aber schlecht beim Merken von losen Verpflichtungen. Solange diese Gedanken im Kopf bleiben, ist echte Konzentration kaum möglich.
Selbst wenn man anfangen will: Die Arbeitsorganisation bremst.
Angenommen, jemand entscheidet sich: „Jetzt arbeite ich an diesem Thema.“
Was passiert dann häufig?
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Erst einmal Suche nach Unterlagen
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Wo ist das Protokoll vom letzten Meeting?
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Wo ist die Datei – in Teams, im Laufwerk, in OneDrive, im Mailanhang?
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Wer hatte noch mal welche Version?
Jede Suchschleife reißt aus dem Denken. Flow entsteht nicht – er wird verhindert. Die Folge:
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Zeitverlust
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Frustration
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Das Gefühl, „ständig zu arbeiten und nie fertig zu werden“
Flow entsteht nicht zufällig. Er ist das Ergebnis eines Systems.
Flow braucht drei Dinge:
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Klarheit – Was genau ist der nächste Schritt?
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Kontext – Alle relevanten Infos sind schnell greifbar.
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Schutz – möglichst wenige Unterbrechungen – externe und innere.
In meinen Seminaren machen wir deshalb eine einfache, aber radikale Übung:
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Linke Spalte:
Alles aufschreiben, was gerade durch den Kopf geht (privat & beruflich, mit Zeithorizont und Priorität). -
Rechte Spalte:
Jeden Punkt in kleine, konkrete Handlungsschritte herunterbrechen.
Warum?
Weil dann:
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Die Dinge aus dem Kopf raus kommen.
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Ein echter Überblick über alle Handlungsschritte entsteht.
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Qualifizierte Entscheidungen über Prioritäten und Zeitaufwand möglich werden.
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Menschen das richtige wählen können – und abends mit einem guten Gefühl nach Hause gehen.
Viele Teilnehmende sagen an diesem Punkt: „Warum hat uns das niemand früher so gezeigt?“
Die gute Nachricht: Es braucht kein neues Tool. Es braucht eine Methode.
Hier kommt meine ProWork Methodik ins Spiel. Ich habe sie entwickelt, weil ich genau dieses Problem immer wieder gesehen habe:
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Moderne IT-Infrastruktur (Microsoft 365, Outlook, Teams, Planner…)
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Aber keine gemeinsame, durchgängige Arbeitsmethode.
ProWork verbindet beides:
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Eine klare, praxiserprobte 6-Schritte-Methode,
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umgesetzt in einem konkreten Workflow mit Outlook – live im Alltag anwendbar.
Im Seminar:
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Erkläre ich die sechs Schritte der ProWork Methodik.
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Zeige ich Schritt für Schritt, wie das direkt in Outlook (und Umfeld) umgesetzt wird.
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Richten wir gemeinsam einen persönlichen ProWork-Workflow ein,
mit dem Ihre Mitarbeitenden am nächsten Tag anders arbeiten als heute.
Es geht nicht um „noch ein Seminar“. Es geht um einen Systemwechsel im Arbeitsalltag.
Was das für Sie als HR-Leitung bedeutet
Stellen Sie sich vor, Ihre Mitarbeitenden…
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haben jederzeit Überblick über alle Verpflichtungen – privat & beruflich
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können sich fokussiert auf die richtigen Aufgaben konzentrieren
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verlieren weniger Zeit mit Suchen und Nachbereiten
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erleben regelmäßig Flow-Phasen statt Dauerunterbrechungen
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gehen häufiger mit dem Gefühl nach Hause: „Heute habe ich wirklich Wichtiges geschafft.“
Das ist kein Wellness-Thema. Das ist ein Produktivitäts- und Gesundheitsfaktor – und damit ein strategisches HR-Thema.
Wenn Sie das in Ihrer Organisation verändern wollen
Ich biete für Unternehmen Inhouse-Seminare zur ProWork Methodik an, speziell für Wissensarbeiter:innen in Microsoft-Umgebungen.
Darin lernen Ihre Mitarbeitenden:
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Wie sie ihren Kopf „entlasten“ und trotzdem nichts vergessen
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Wie sie aus Informationschaos einen klaren Überblick machen
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Wie sie sich einen persönlichen, praxistauglichen Workflow aufbauen
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Wie sie Konzentration und Flow im Alltag systematisch begünstigen
Wenn Sie als HR-Leitung sagen:
„Genau das brauchen wir – aber bitte nicht als Theorie, sondern im echten Arbeitsalltag umgesetzt“,
dann lassen Sie uns sprechen.
Denn die Zukunft der Arbeit entscheidet sich nicht in der Software – sondern in der Art, wie Menschen damit arbeiten.
Über den Autor Göran Askeljung
Prof. (op) Göran Askeljung – BcEE, ist Business Trainer bei askeljung.com und Geschäftsführer und Senior Trainer bei immediate effects. Seit 2016 ist Göran Askeljung auch Certified Facilitator und Associate von Consensus in NY, und leitet Consensus Austria und Germany. Als Professor of Practise (op) am Georgian School of Management (GSOM) leitet er das Institut für Sales and Negotiations. Er ist Vorstandsmitglied in der Schwedischen Handelskammer in Österreich und Mitglied des Beirats von Wirtschaftsforum der Führungskräfte (WdF). Göran ist auch als Trainer, Coach und Consultant für Consensus Group (NY, US), The Forum Corporation (UK), eBda (Fr) undNapier Training Associates (UK) tätig. Er ist zertifiziert im Solution Selling® von der SPI University in USA. Seine Arbeit umfasste Tätigkeiten als Trainer und Coach für Produktivität, Verkauf, Vertriebsmanagement, Key-Account Management, Lösungsvertrieb, Verhandlungstaktik, Verhandlungsführung, Rhetorik und Präsentationen. Göran wurde 1967 in Schweden geboren und lebt seit 1990 in Wien. Er spricht fließend Deutsch, Englisch und Schwedisch. Lebenslauf und Werdegang: Oxford Encyclopedia | LinkedIn | XING

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